MPC Holland 53

Der Dreiundfünfzigste Sachwert Rendite-Fonds Holland GmbH & Co. KG (MPC Holland 53) benötigt ebenfalls dringend frisches Kapital. Die Vermietungsquote der Immobilien beträgt aktuell rund 20%.

Ein Sanierungskonzept im Sommer 2013 scheiterte. Nunmehr droht die Insolvenz der Fondsgesellschaft und damit ein Totalverlust der Veranlagung für die Beteiligten.

MPC Holland 47

Der Siebenundvierzigste Sachwert Rendite-Fonds Holland GmbH & Co. KG (MPC Holland 47) ist von der Insolvenz bedroht. Nachdem bereits seit 2010 die zugesicherten Renditen nicht ausbezahlt wurden, verschlimmerte sich die Lage durch Auslaufen der Hauptmietverträge im Sommer 2013. Eine Anschlussvermietung der großen Büroimmobilien gelang bis heute nicht mehr. Inzwischen stehen zwei Drittel der gesamten Mietfläche leer. Die Mieteinnahmen können die Rückzahlungsraten an die darlehensgebende Bank, die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), nicht mehr decken. Von Seiten der MPC wird die weltweit anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise als Ursache angegeben.

MPC Holland 43

Die Fondsgesellschaft Dreiundvierzigste Sachwert Rendite-Fonds Holland GmbH & Co. KG (MPC Holland 43) wollte über einen Zeitraum von 10 Jahren drei Büroimmobilien Holland gewinnbringend vermieten und danach die Immobilien verwerten. Den Anlegern wurden Renditen von jährlich 7,5 % und mehr in Aussicht gestellt. Nach 10 Jahren sollten die Immobilien verkauft werden und die Einlage wieder an die Anleger ausbezahlt werden. Das durch die Anleger aufgebrachte Kapital wurde durch ein Bankdarlehen bei der Sparkasse KölnBonn gehebelt.

MPC - Geschädigteninformation 1/2013

Die deutsche Emittentin MPC Münchmeyer Petersen Capital AG hat seit dem Jahr 2000 in Österreich Beteiligungen an Schiffsfonds, Immobilienfonds und Lebensversicherungsfonds vermittelt.

Den Anlegern wurde eine angeblich sichere, steuerschonende und lukrative Anlageform versprochen, die über kurze Laufzeiten von rund 10 Jahren abgewickelt werden sollten. Leider handelte es sich auch bei diesen Produkten größtenteils um ein weiteres dunkles Kapitel auf dem Kapitalmarkt. Dabei wurden Beteiligungen an Kapitalgesellschaften als risikolose Investments mit der Aussicht auf hohe Renditen verkauft.