LEBENS­VERSICHERUNG RÜCK­TRITT

Man­dan­ten­in­for­ma­ti­on 7
31.01.2018

LEBENS­VERSICHERUNG RÜCK­TRITT

Man­dan­ten­in­for­ma­ti­on 7
31.01.2018

SEHR GEEHR­TE MAN­DANT­SCHAFT

Wie bereits berich­tet, gefal­len sich die Lebens­ver­si­che­rer dar­in, den Kun­den, wel­che jah­re­lang der Lebens­versicherung ver­traut haben, bei der Ver­fol­gung Ihrer Ansprü­che Prü­gel zwi­schen die Füße zu wer­fen.

Da unse­re Man­dan­ten in der Regel nicht genau wis­sen

  • wann sie wel­che Beträ­ge ein­be­zahlt haben,
  • wann wel­che Beträ­ge aus­be­zahlt wurden,
  • wur­de in der Ver­gan­gen­heit ver­sucht, die Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten dazu zu zwin­gen, die Daten über die Lebens­ver­si­che­run­gen her­aus­zu­ge­ben.

Infol­ge Wei­ge­rung der Versicherungen muss­te geklagt werden. Zwi­schen­zeit­lich ver­fü­gen wir über 28 Ent­schei­dun­gen. Die Gerichts­ent­schei­dun­gen sind zum Groß­teil noch nicht rechts­kräf­tig. Die Ent­schei­dun­gen sind auch äußerst unter­schied­lich aus­ge­fal­len.

Unse­res Erach­tens stellt es eine Unge­hö­rig­keit der Versicherungen dar, die Her­aus­ga­be von Urkun­den und Informationen von Gebüh­ren abhän­gig zu machen oder gänz­lich zu ver­wei­gern. Schließ­lich kas­siert eine Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft für die Ver­wal­tung der Ver­trä­ge ja immense Kos­ten. Zudem fal­len bei der Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft für die Her­aus­ga­be von Urkun­den und Infor­ma­ti­ons­er­tei­lung keine zusätz­li­chen Kos­ten an.

Par­al­lel zu die­sen Kla­gen haben wir weit über 100 „Pilot­pro­zes­se“ in ganz Öster­reich anhän­gig gemacht. Die Reak­tio­nen der Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten sind höchst unter­schied­lich.

Zunächst haben nahe­zu alle Ver­si­che­rer die Erbrin­gung von Ent­schä­di­gungs­leis­tun­gen abge­lehnt. Mitt­ler­wei­le schei­nen die Ver­si­che­rer zu erken­nen, dass ihnen län­ge­res Zuwar­ten scha­det. Immer­hin wird ja das, was unseren Man­dan­ten zusteht, mit 4% ver­zinst. Dies ent­spricht infol­ge der KESt Spar­buch­zin­sen von 5,33%. Sol­che Zin­sen sind der­zeit rea­lis­ti­scher­wei­se nicht erziel­bar.

Wie­der ein­mal zeigt sich, dass die Abwick­lung von Mas­sen­schä­den ihre Zeit braucht. Die uns vor­lie­gen­den Ange­bo­te der Versicherungen sind merk­lich höher, als die uns bekann­ten Ver­glei­che von ande­ren Insti­tu­tio­nen, wie etwa VKI, etc.

Der Pro­zess­fi­nan­zie­rer, wel­cher unse­re Tätig­keit finan­ziert, ist wirt­schaft­lich so potent, daß er eine maxi­ma­le Ent­schä­di­gung einer schnel­len Lösung vor­zieht.

Wir bit­ten daher die Geschä­dig­ten, wel­che noch nicht von den erfolg­ten Ver­gleichs­ab­schlüs­sen pro­fi­tiert haben, noch etwas zuzu­war­ten. Wir sind über­zeugt, daß durch die­ses Zuwar­ten höhe­re Ver­gleichs­be­trä­ge erzielt werden kön­nen.

Im Übri­gen sind wir der Ansicht, dass, einen nor­ma­len Ver­lauf der Din­ge vor­aus­ge­setzt, in den nächs­ten 6–8 Mona­ten mit Versicherungen Gene­ral­ver­glei­che erzielt werden kön­nen.

Wie aus bei­lie­gen­dem Urteil gegen die Gene­ra­li Ver­si­che­rung AG ersicht­lich ist, erfol­gen nun­mehr nach hef­ti­ger Gegen­wehr der Versicherungen die ers­ten Zusprü­che.

Aus­zug aus einem aktu­el­len Urteil vom Jän­ner 2017:

 

v 588/15 r, 510 Feld­kirch, im Jän­ner 2018