WENN DIE VER­SI­CHE­RUNG NICHT ZAHLT: WIR HEL­FEN!


April 2019

WENN DIE VER­SI­CHE­RUNG NICHT ZAHLT: WIR HEL­FEN!

 
April 2019

 

Stel­len Sie sich vor, Sie sind nach einem schwe­ren Unfall quer­schnitts­ge­lähmt. Als wäre die­se Situa­ti­on nicht schon schlimm genug, wei­gert sich die Unfall­ver­si­che­rung, die ange­mes­se­ne Ver­si­che­rungs­sum­me zu zah­len. Statt­des­sen lässt die Ver­si­che­rung es auf einen Rechts­streit ankom­men – kün­digt Ihnen zuvor aber noch die Rechts­schutz­ver­si­che­rung.

Was klingt wie ein schlech­ter Scherz, ist einer unse­rer Man­dan­tin­nen tat­säch­lich so pas­siert. Die Mut­ter eines damals 2-jäh­ri­gen Kin­des war mit ihrem Mann gera­de am Haus­bau, als sie am 10. Sep­tem­ber 2015 bei einem Reit­un­fall stürzt und sich schwer ver­letzt. Die Dia­gno­se: Quer­schnitts­läh­mung ohne Aus­sicht auf Hei­lung. In der Regel bedeu­tet das eine Inva­li­di­tät von 100 Pro­zent.

Den Unfall mel­de­te die Frau Ihrer Unfall­ver­si­che­rung bei der UNI­QA, wel­che ihr neun Mona­te nach dem Unfall die vol­le Ver­si­che­rungs­sum­me von über 500.000 Euro hät­te zah­len müs­sen: Eine Sum­me, die auf­grund des feh­len­den Ein­kom­mens und des aktu­el­len Haus­baus auch drin­gend benö­tigt wur­de. Den­noch erhielt die Frau über Jah­re hin­weg kei­nen Cent.

Statt­des­sen wur­de der Frau die Rechts­schutz­ver­si­che­rung gekün­digt, die eben­falls bei der UNI­QA bestand. Für unse­re Man­dan­tin hieß das: Keine Chan­ce, über die Rechts­schutz­ver­si­che­rung gegen die UNI­QA als Unfall­ver­si­che­rung vor­zu­ge­hen. Von der Ent­schä­di­gungs­sum­me sah die Frau wei­ter­hin nichts.

Im Jahr 2018 wand­te sich die Frau schließ­lich an unse­re Kanz­lei. Dr. Vogl reich­te umge­hend eine Kla­ge ein und erwirk­te so eine erst­ma­li­ge Zah­lung der Unfall­ver­si­che­rung in Höhe von knapp 51.000 Euro – einem Bruch­teil des­sen, was unse­rer Man­dan­tin eigent­lich zuge­stan­den hät­te.

Als wäre es nicht schon zuvor klar gewe­sen, bestä­tig­te ein Gut­ach­ten der Frau im anschlie­ßen­den Pro­zess eine Inva­li­di­tät von über 100 Pro­zent. Schließ­lich zahl­te die UNI­QA end­lich den vol­len Betrag plus Zin­sen – knapp vier Jah­re nach dem Unfall.

Lei­der ist das nur vor­der­grün­dig ein Erfolg, die Geschich­te für unse­re Man­dan­tin noch lan­ge nicht vor­bei: Denn wer die Kos­ten für die Pro­zess­füh­rung trägt, wird aktu­ell noch ver­han­delt.

Auf den Punkt gebracht

Die UNI­QA lehnt trotz Quer­schnitts­läh­mung die Ent­schä­di­gungs­leis­tung ab und kün­digt die Rechts­schutz­ver­si­che­rung. Sol­cher Art im Stich gelas­sen ist die Kun­din gezwun­gen, einen Unfall­ver­si­che­rungs­pro­zess über mehr als 500.000 Euro zu füh­ren. Gleich­zei­tig muss sie einen Rechts­schutz­pro­zess füh­ren. Alles auf eige­ne Kos­ten, obwohl nach einem Unfall mit Quer­schnitts­läh­mung natür­lich kein Ein­kom­men mehr da ist.

Hier sieht man, wie Versicherungen kalt­schnäu­zig und men­schen­ver­ach­tend ihre Macht aus­spie­len: Der Ver­si­che­rungs­neh­mer muss pünkt­lich die Prä­mie zah­len, die Ver­si­che­rung lässt sich mit der Aus­zah­lung der Ent­schä­di­gungs­leis­tung, wel­che drin­gend benö­tigt wird, knapp vier Jah­re Zeit!

Hil­fe, wenn die Ver­si­che­rung nicht zah­len will

Unse­re Rechts­an­wäl­te sind erfah­re­ne Exper­ten für Ver­si­che­rungs­recht. Wie in die­sem Fall set­zen wir uns in sämt­li­chen Ver­si­che­rungs-Ange­le­gen­hei­ten für Ihre Rech­te ein. Kon­tak­tie­ren Sie uns!