UMDE­CKUNGS­KLAU­SEL RECHT­SCHUTZ­VER­SI­CHE­RUNG

UMDE­CKUNGS­KLAU­SEL RECHT­SCHUTZ­VER­SI­CHE­RUNG

Mus­ter­text einer Umde­ckungs­klau­sel für den Wech­sel einer Recht­schutz­ver­si­che­rung

 

Ver­si­cher­erwech­sel

  • Wenn bezüg­lich des betrof­fe­nen Risi­kos beim Vor­ver­si­che­rer und im gegen­ständ­li­chen Ver­trag lücken­lo­ser Ver­si­che­rungs­schutz besteht, gilt:
    • Falls eine Wil­lens­er­klä­rung oder Rechts­hand­lung, die vor Beginn des Ver­si­che­rungs­schut­zes vor­ge­nom­men wur­de, in die Ver­trags­lauf­zeit eines Vor­ver­si­che­rers fällt und der Ver­stoß erst wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit des Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges ein­tritt, besteht Ver­si­che­rungs­schutz.
    • Falls der Ver­si­che­rungs­fall in die Ver­trags­lauf­zeit eines Vor­ver­si­che­rers fällt und der Anspruch auf Rechts­schutz nach Ablauf der Nach­de­ckungs­frist des Vor­ver­si­che­rers erho­ben wird, besteht Ver­si­che­rungs­schutz.
  • Rechts­schutz wird in dem Umfang gewährt, der zum Zeit­punkt des Ein­tritts des Ver­si­che­rungs­fal­les bestan­den hat, höchs­tens jedoch im Umfang des Ver­tra­ges des Ver­si­che­rers.
  • Der Nach­ver­si­che­rer gewährt für Ver­stö­ße, die wäh­rend der Lauf­zeit sei­nes Ver­tra­ges ein­ge­tre­ten sind, die unbe­schränk­te Nach­de­ckung.
  • Der Nach­ver­si­che­rer kann die Deckung nicht mit dem Argu­ment ver­wei­gern, dass der Vor­ver­si­che­rer deckungs­pflich­tig ist.

 

v 188/11 sch, KIII, 10.04.2014